user_mobilelogo

Im September 2015 beschlossen die Vereinten Nationen in New York die 2030 Agenda. Ein Teil dieser Agenda sind 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung - die Sustainable Development Goals (SDG). Sie lösen die in 2000 beschlossenen acht Millennium-Entwicklungsziele (Millenium Development Goals, MDGs) ab und bilden bis zum Jahr 2030 den globalpolitischen Referenzrahmen für Nachhaltige Entwicklung.

Neu an den Zielen und ihren insgesamt 169 Unterzielen ist neben der konsequenten Verknüpfung von Armutsbekämpfung und Umweltschutz vor allem der Aspekt, dass sie für alle Staaten weltweit gelten. Getragen vom Gedanken der gemeinsamen Verantwortung für die Menschen und ihrer Umwelt haben sie das Potenzial, eine wirkliche nachhaltige Entwicklung überall auf der Welt zu beschleunigen.

Im Vorfeld der 2030 Agenda hat der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung einen Bericht vorgelegt, der die tiefgreifenden nötigen Veränderungen beschreibt, die für Nachhaltige Entwicklung nötig sind. Weitere Informationen und Zusammenfassungen zum Download finden Sie hier.

 

Eine schnelle Einführung zur 2030 Agenda

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein Westfalen, terre des hommes und das Global Policy Forum haben am 24. Februar 2016 in Bonn den Report „Die 2030-Agenda - Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung“ vorgestellt. Als eine Art „SDG-Handbuch“ gibt er Grundinformationen und Analysen zur 2030 Agenda und ihren Zielen. Für Engagierte ist dieser Report der ideale Einstieg, um sich schnell mit dem aktuellen Stand globaler und deutscher Nachhaltigkeitspolitik vertraut zu machen.

Hier geht es zum kostenlosen Download der Broschüre.

Die vollständige Agenda 2030 finden Sie hier.

 

Lexikon der Nachhaltigkeit

Zusammengestellt von der Aachener Stiftung Kathy Beys, findet man hier Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit: Geschichte, Definitionen, Ziele, Akteure und Indikatoren, von Kurzinformationen bis zu den Links auf die Seiten von Originaldokumenten und Institutionen.

www.nachhaltigkeit.info

 

Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

www.nachhaltigkeitsrat.de

 

Kurzinfo des Forums Umwelt und Entwicklung

Was sind die SDGs? Was hat Deutschland damit zu tun? Und was heißt das für die Zivilgesellschaft? Auf diese Fragen gibt das Factsheet „Die Sustainable Development Goals (SDGs) und die Post-2015-Agenda: Ziele für Armutsbekämpfung, inklusive Gesellschaften und Umweltschutz“ eine Antwort. Einfach und auf den Punkt gebracht, um die Debatte zur Umsetzung der SDGs in und durch Deutschland für zivilgesellschaftliche Akteure zugänglich zu machen, die sich bisher noch wenig oder gar nicht mit dem Prozess befassen.

www.forumue.de

Download hier

Link zu mehr Informationen zur 2030 Agenda bei Brot für die Welt:

 

Studie des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik

In der Studie "Universelle Verantwortung: die Bedeutung der 2030-Agenda für eine nachhaltige Entwicklung der deutschen Bundesländer" werden die Nachhaltigkeitsstrategien und die entwicklungspolitischen Leitlinien der Bundesländer vor dem Hintergrund der Zuständigkeiten der Bundesländer analysiert und durch die Zuordnung ihrer Schwerpunkte zu korrespondierenden SDGs in die veränderten Rahmenbedingungen internationaler Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung eingebettet.

Die fünf wichtigsten Politikfelder („Big Five“), in denen Strategieänderungen der Industrieländer die größten positiven in- und ausländischen Auswirkungen hervorrufen können, sind laut Studie der Klimawandel (SDG 13), Energie (SDG 7), nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion (SDG 12), Meeres- und Küstenschutz (SDG 14) und die Reduzierung von Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern (SDG 10).

Die Studie prüft auch, inwiefern die Nachhaltigkeitsstrategien die OECD-Kriterien für effektive Strategien erfüllen. Alle Bundesländer haben entweder eine Analyse der Ausgangssituation und/oder eine Analyse aktueller und zukünftiger Trends und Risiken in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Verbessert werden kann die Erfüllung der Kriterien „klare budgetäre Prioritäten“ und „hochrangige institutionelle Verankerung“.

Download hier

 

Positionspapier zivilgesellschaftlicher Organisationen

Mit diesem Positionspapier vom Februar 2016 beziehen deutsche zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam Stellung zur 2030 Agenda. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. terre des hommes, das Global Policy Forum und das Forum Umwelt und Entwicklung.

Download hier