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logo promo eineweltDas Eine Welt-Promotor/innen-Programm NRW fördert innovative Eine-Welt-Ansätze in Deutschland – systematisch und praxisorientiert. Es bringt thematische Schwerpunkte in den Bundesländern voran und geht mit spezifischen Angeboten auf lokale Bedingungen ein. Dabei werden neue bundesweite Themen erarbeitet sowie Impulse für politische Entscheidungsprozesse gesetzt.

Globales Lernen, nachhaltige und gerechte Entwicklung, fairer Handel, Migration und Diaspora, Umwelt und Klima, internationale Kooperationen, Zivilgesellschaft und Partizipation: Das sind die Themen, zu denen die Fach- und Regionalpromotor/innen arbeiten.

Fachpromotor*innen stärken das Wissen und die Kompetenzen zahlreicher Gruppen und Vereine, die in der schulischen und außerschulischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit aktiv sind.

Regionalpromotor*innen etablieren die Eine-Welt-Themen in Regionen und Kommunen. Sie unterstützen die Vernetzung unterschiedlicher Akteursgruppen vor Ort.

Interkulturelle Promotor*innen fördern die Öffnung der Eine-Welt-Arbeit für geflüchtete und eingewanderte Menschen. Sie arbeiten dazu eng mit Flüchtlingsinitiativen und Migrantenorganisationen zusammen.

Im kreativen Zusammenspiel kooperieren und vernetzen sie sich dabei mit bereits vorhandenen Akteuren im Bereich der Nichtregierungsorganisationen und bringen lokale und themenspezifische Projekte der entwicklungspolitischen Bildung auf den Weg.

Das innovative Programm mit Bund/Länder-Beteiligung wird von einem zivilgesellschaftlichen Konsortium aus agl, Stiftung Nord-Süd-Brücken und dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) getragen. Finanziell gefördert wird es vom Bundesentwicklungsministerium, vierzig Prozent der Mittel kommen aus den beteiligen Bundesländern.

Umgesetzt wird das Programm von Eine-Welt-Organisationen im ganzen Bundesland. Koordiniert wird das Programm von Engagement Global gGmbH (NRW-Außenstelle Düsseldorf) und dem Eine Welt Netz NRW e.V.

Ein Teil des Promotor/innenprogramms in NRW wird zu ca. 60 Prozent vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über Engagement Global und zu ca. 40% vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Es ist Teil des bundesweiten Promotor/innenprogramms der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke (agl).