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Deutschland verlässt den 0,7 %-Club: Südwind kritisiert Rückschritte in der entwicklungszusammenarbeit

Der Entwicklungsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Anfanf april 2018 die aktuellen Zahlen zur öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bekannt gegeben. Ganz im Gegensatz zu Ländern wie Schweden, Luxemburg, Norwegen, Dänemark oder Großbritannien ist Deutschland dem international vereinbarten Ziel, 0,7 % des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, wieder nicht nachgekommen. Das SÜDWIND-Institut kritisiert das fehlende Engagement und fordert die neue Bundesregierung auf, Worten Taten folgen zu lassen und endlich einen angemessenen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Entwicklung zu leisten. Die aktuelle Pressemitteilung lesen Sie hier.

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Kein "Weiter so"! GroKo hat sich verpflichtet, globale Probleme anzupacken

Logo VenroVon der neuen Bundesregierung erwartet der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), dass die Agenda 2030 zum Maßstab ihres Regierungshandelns wird, wie sie es im Koalitionsvertrag festgelegt hat. Auch der designierte Entwicklungsminister Müller müsse seine Ankündigungen der letzten Amtszeit endlich in praktische Politik umsetzen. Zur VENRO-Stellungnahme gelangen Sie hier.

Quelle: VENRO.deStrich700 2

Faire und nachhaltige öffentliche Beschaffung - Ein Rückschritt für NRW


Die schwarz-gelbe Landesregierung schwächt das Vergabegesetz zum öffentlichen Einkauf von Kommunen und kommunalen Einreichtungen. In Zukunft ist es keine Pflicht mehr internationale Arbeitsrechte, wie faire Bezahlung, geregelte Arbeitszeiten sowie das verbot von Kinderarbeit einzuhalten. Auch Umweltstandards smüssen kein Kriterium mehr für Ausschreibungen sein. Nicht nur führende NGO betrachten dies mit großer Sorge. Auch Kommunen und Unternehmen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung stark machen äußern sich kritisch. Weitere Informationen zu dem neuen Vergabegesetz finden Sie hier.

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Dokumentation der Eine-Welt Landeskonferenz 2018

Die Eine-Welt-Landeskonferenz 2018 in Bonn war mit über 200 Teilnehmenden ein voller Erfolg! Ab sofort wird die Dokumentation der Impulsvorträge, Foren, Diskussionen und Workshops zur Verfügung gestellt. Zur Dokumentation geht es hier.

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Zukunft des Eine-Welt - Engagements in Nordrhein-Westfalen

Logo EWNAls Landesnetzwerk der entwicklungspolitischen Vereine und Engagierten in Nordrhein-Westfalen hat das Eine Welt Netz NRW, in den vergangenen Jahren beobachtet, dass sich die Eine Welt Szene verändert. Es gibt viele Neugründungen von Gruppen, die sich aus jungen Rückkehrer*innen aus Freiwilligenprogrammen, studentischen Zusammenschlüssen oder Protest-Bewegungen wie Anti- TTIP /CETA und Initiativen zusammensetzen.

Andererseits wird es für manche langjährig bestehenden Gruppen und Netzwerke schwieriger, neue Engagierte für ihre Arbeit zu mobilisieren. Im Fairen Handel stellen wir einen Umsatzrückgang bei kleinen Weltläden und Aktionsgruppen fest, der im Gegensatz zum insgesamt steigenden Umsatz steht. Um diesen Entwicklungen die notwendige Aufmerksamkeit schenken und entsprechend darauf reagieren zu können, plant das Eine Welt Netz NRW ein Projekt zur Zukunft des Eine Welt - Engagements in Nordrhein-Westfalen.

Bild Zukunft EWN

Ziel ist es, durch Befragungen der Zielgruppe, Erkenntnisse über die aktuelle Situation (Status, Bedürfnisse, Herausforderungen) der Eine Welt Engagierten in NRW zu gewinnen, neue Gruppen der Eine Welt Arbeit zu identifizieren und vernetzen und neue Instrumente zu entwickeln, die dazu beitragen ehrenamtliches Eine Welt Engagement anzuerkennen und aufzuwerten.

Um dieses Projektvorhaben kompetent vorzubereiten, möchte das eine-Welt-Netz in einem partizipativen Prozess wichtige Akteure der Entwicklungspolitik in Nordrhein-Westfalen in die Ausarbeitung miteinbeziehen. Falls auch Sie Interesse haben an der Zukunftsgestaltung des Eine-Welt-Engagements mitzuwirken und bergische Interessen einzubringen, melden Sie sich bei Simone Neumann (Projektleitung, EWN NRW). Die Eine-Welt-Regionalstelle wird Sie weiterhin über den Prozess informieren.

Kontakt:

Simone Neumann

Promotorin Globales Lernen

Tel. 02 51 - 28 46 69 - 19

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildquelle: Eine-Welt-Netz NRW; Stiftung Umwelt und Entwicklung

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Mehr Lebensqualität in Kommunen

Erkenntnisse aus der Forschung praktisch umsetzen

Die im März gestarte „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“ bietet kommunalen Entscheidern Forschungsergebnisse für Energie, Wasser und Land. Es sind Bausteine für mehr Lebensqualität in Städten und Gemeinden. Auskünfte von Projektleiter Prof. Peter Heck.von der FONA (Forschung für nachhaltige Entwicklung). Zum Interview geht es hier.

Quelle: FONA / BMBF

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Faire Rosen für Frauenrechte  

Bild Flower FT

Was haben Frauenrechte mit Fairtrade zu tun? Ganz einfach: Mit dem Kauf jeder einzelnen Rose unterstützen Sie die Arbeiterinnen auf Blumenfarmen. Den Arbeiterinnen stehen unter anderem Mutterschutz und soziale Absicherungen zu. Keine Selbstverständlichkeit im Blumensektor. 2016 wurde darüber hinaus eine Gender-Strategie verabschiedet, um Geschlechtergerechtigkeit gezielt zu fördern. Geschlechtergerechtigkeit ist einer der Schwerpunkte von Fairtrade. Hier erfahren Sie mehr.

Quelle; Bildnachweis: Transfair e.V.

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Der Nachhaltige Warenkorb

Neuer Onlineauftritt: Der Nachhaltige Warenkorb bietet einen guten Überblick zu aktuellen Entwicklungen in puncto ethischer Konsum und erleichtert den Verbraucher*innen mit vielen Hintergrundinfos die Kaufentscheidung bei Kosmetik, Nahrung oder Mode. Hier geht's zum Warenkorb.Strich700 2

Publikation zum Klimawandel

Bild FT KLimaKeine soziale Gerechtigkeit ohne Klimagerechtigkeit – das erklärt die Hilfsorganisation Brot für die Welt in ihrer neuen Publikation „Klimawandel – Herausforderung für den Fairen Handel“. Es geht um Lösungsansätze wie den Kohleausstieg und Investitionen in erneuerbare Energien. Das achtseitige Paper ist hier online abrufbar.

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Handlungsleitfaden „Lernende Städte und die SDGs“

Logo Un EducationDas Institut für lebenslanges Lernen der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hat einen Handlungsleitfaden zur Umsetzung der sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) in Lernenden Städten herausgegeben. Im Mittelpunkt der Broschüre „Learning Cities and the SDGs: A Guide to Action“ stehen Beispiele, Handlungsempfehlungen und Leitfragen, die sowohl ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit behandeln. Der Leitfaden basiert auf den Erfahrungen des Globalen Netzwerkes Lernender Städte der UNESCO, in dem sich inzwischen 195 Städte aus 47 Staaten zusammengeschlossen haben und Erfahrungen austauschen.

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Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene

Logo UmweltbundesamtDas Umweltbundesamt hat den vom Städtenetzwerk für Nachhaltigkeit „Local Governments for Sustainability – ICLEI“ erstellten Bericht „Auswertung der Agenda 2030 und Folgeaktivitäten hinsichtlich ihres kommunalen Bezugs“ herausgegeben. Danach spielen die Kommunen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung aller 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Als Ankerpunkte werden etwa die öffentliche Beschaffung sowie internationale Partnerschaften auf kommunaler Ebene genannt. Der Bericht soll die Arbeit des von der Bundesregierung eingesetzten Interministeriellen Arbeitskreises „Nachhaltige Stadtentwicklung in nationaler und internationaler Perspektive“ (IMA Stadt) unterstützen. Zu dem bericht geht es hier.

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Bericht von UN-Generalsekretär António Guterres zu Migration

UN-Generalsekretär António Guterres hat seinen Bericht „Making Migration Work for All“ vorgestellt. Er gilt als wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, der dieses Jahr beschlossen werden soll. Guterres betont, dass weltweite Mobilität grundsätzlich einen positiven Beitrag für Migrantinnen und Migranten als auch für Aufnahmeländer leisten kann. Migration sei ein Motor für wirtschaftliches Wachstum, Innovation und nachhaltige Entwicklung. Die massenhafte und häufig durch Konflikte oder humanitäre Situationen erzwungene Migration gerade in den vergangenen Jahren habe einen Schatten auf die eigentlich positiven Seiten von Mobilität geworfen. Zur Rede geht es hier.

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Oxfam-Bericht zur weltweiten sozialen Ungleichheit

Im Jahr 2017 gingen 82 Prozent des globalen Vermögenswachstums an das reichste Prozent der Weltbevölkerung. Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung Logo Oxfamdagegen stagnierte. Dies geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth“ hervor, den die internationale Entwicklungsorganisation Oxfam im Januar 2018 im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht hat. Der Bericht zeigt, wie sich die Lücke zwischen Arm und Reich weiter vergrößert und wie Konzerne und Superreiche ihre Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit erhöhen. Um die weltweit rasant zunehmende Ungleichheit zu überwinden, fordert Oxfam gerechte Steuern, faire Einkommen sowie Investitionen in Bildung und Gesundheit. Zu dem Bericht geht es hier.

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Neues Rechtsgutachten zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit

„Rechtliche Aspekte der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit im Ausland“ lautet der Titel eines neuen Gutachtens, das die Servicestelle herausgegeben hat. Darin geht Prof. Dr. Frank Bätge von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen der Frage nach, ob und in welchem Rahmen entwicklungspolitisches Engagement von deutschen Kommunen rechtlich zulässig ist. Mit dem Gutachten wollen wir die entwicklungspolitische Arbeit der Kommunen praktisch unterstützen, rechtliche Unsicherheiten abbauen und Hinweise geben, welche Auslandsaktivitäten im aktuellen Diskurs sowohl legitim als auch politisch gewollt sind. Das Gutachten ist als Nr. 49 in der Reihe „Dialog Global“ erschienen. Zu bestellung und Download geht es hier.

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Fact Sheets mit kommunalen Praxisbeispielen zur Agenda 2030

Logo FactSheet Kommunen SDGsWeltweit nehmen Kommunen als bürgernächste Ebene eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ein. Die Servicestelle hat nun eine Sammlung kommunaler Praxisbeispiele zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 veröffentlicht, die den Beitrag der kommunalen Maßnahmen zu den jeweiligen Zielen zeigt. Da die Agenda 2030 eine hohe Vielfalt ausweist, decken die Fact Sheets aber längst nicht alle Handlungsmöglichkeiten ab. Haben Sie ein gutes Beispiel zur Umsetzung der 17 Ziele aus Ihrer eigenen Kommune? Dann sprechen Sie uns an. Die aktuelle Sammlung steht ab sofort zum Download zur Verfügung und kann auch in Druckform bestellt werden. Hier geht es zum Download.

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Studie zu Partnerschaften im Dienst der Agenda 2030

Multi-Stakeholder-Partnerschaften sollen zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 beitragen. Bisherige Erfahrungen mit Partnerschaften zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sind jedoch gemischt. Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern Politik und andere relevante Akteure bestehende Erkenntnisse zu Multi-Stakeholder-Partnerschaften aufgreifen. Die Studie „Partnerschaften im Dienst der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – transformativ, inklusiv und verantwortlich?“ basiert auf Befragungen ausgewählter Akteure aus den Bereichen der Vereinten Nationen und deren Umfeld, von Geberinstitutionen, Regierungen und privaten Initiativen. Zum Download klicken Sie hier.

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Briefing des Global Policy Forums zur Agenda 2030 in Kommunen

Logo GlobalPolicyForumDie Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele in Kommunen ist Thema eines aktuellen Briefings des Global Policy Forums. Danach kommt den Kommunen eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Agenda 2030 zu, wobei Prozesse zur Umsetzung bereits auf bestehende Initiativen und Institutionen aufbauen können. Als Beispiele nennt der Autor die rund 60 Sta?dte, Landkreise und Gemeinden, die die Musterresolution „Agenda 2030 fu?r nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten" unterzeichnet haben, sowie 15 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen, die integrierte Nachhaltigkeitsstrategien erarbeiten. Auch die Servicestelle wird als Unterstützerin genannt. Zum Download gelangen Sie hier.

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Nachhaltigkeitsrat fordert Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik

Der RNE hat eine Stellungnahme zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union beschlossen. Darin fordert der Rat unter den Vorzeichen der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) eine Neuausrichtung, die die ökologischen Lebensgrundlagen durch eine bessere Balance von Nutzung und Schutz wiederherstellt und mindestens erhält. Die Stellungnahme lesen Sie hier.

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EU-Förderaufruf für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Kommunen mit innovativen Projektideen zur nachhaltigen Stadtentwicklung können sich aktuell wieder um EU-Fördermittel bewerben. Mit der Initiative „Urban Innovative Actions“ will die Europäische Kommission kreative Projekte in ganz Europa mit bis zu 100 Millionen Euro fördern. Die bereits dritte Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen konzentriert sich auf städtische Klimaschutzmaßnahmen in folgenden Bereichen: Anpassung an den Klimawandel, Luftqualität, Wohnen, Arbeitsplätze und Kompetenzen in der lokalen Wirtschaft. Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereitgestellt. Projektvorschläge können bis Freitag, 30. März 2018 gestellt werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

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Rückblick:  So liefen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis und der Kommunalkongress.

Bild DNPBereits zum zehnten Mal vergab die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in diesem Jahr die Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit. Mit dem Next Economy Award wurden einen Tag zuvor Deutschlands nachhaltigste Startups geehrt. Der 2-tägige Kongress bot spannende Vorträge und Diskussionen. Kritisiert werden kann allerdings, dass die Zivilgesellschaft relativ schwach vertreten war und auch Unternehmen mit zweilfelhaften Praktiken an dem Kongress beteiligt waren. Anlässlich des Jubiläums wurde zudem unter allen Preisträgern des Unternehmens- und des Städtewettbewerbs ein Sonderpreis verliehen.  Den Rückblick lesen Sie hier.

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Großbaustelle Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda

In der Publikation "Großbaustelle Nachhaltigkeit" stellen 42 Autor*innen aus der deutschen und Europäischen Zivilgesellschaft dar, in wwelchen Bereichen aus ihrer Perspektive Lücken bei der Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland bestehen. Die Analyse finden sie hier.

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Kompass 2030 - Die Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik 2016

In diesem Jahr veröffentlichen die Welthungerhilfe und terre des hommes Deutschland den 24. Bericht „Die Wirklichkeit der Entwicklungspolitik“. Hier finden Sie Analyse.

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Kompass Nachhaltigkeit mit interaktiver Karte für kommunale Praxisbeispiele

Bild Kompass NachhaltigkeitDer Kompass Nachhaltigkeit für nachhaltige öffentliche Beschaffung hat eine neue Funktion: Die kommunalen Beispiele sind nun über eine interaktive Karte zugänglich, die mit zahlreichen Filtermöglichkeiten ausgestattet ist. So kann nach bestimmten Dokumententypen oder Produkten oder aber nach einem Bundesland oder einer Kommune gesucht werden. Mit einem Klick auf den passenden Link in der Karte wird das gesuchte Beispiel direkt im Kommunalen Kompass geöffnet. Damit können Beschaffer*innen jetzt noch schneller Beispiele zu ihrer Fragestellung finden. Die Sammlung wird stetig erweitert und Kommunen sind eingeladen, sich mit eigenen Dokumenten bei der Servicestelle zu melden. Hier geht es zu dem Kompass Nachhaltigkleit.

Quelle: SKEW Eine-Welt Nachrichten, Nr. 19

Bildnachweis: oeffentlichebeschaffung.kompass-nachhaltigkeit.de

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Glaubwürdigkeit gefährdet - Streichung der Nachweispflicht bei öffentlicher Beschaffung droht

Das Eine Welt Netz NRW hat eine Stellungnahme zur, durch die Landesregierung geplanten, Änderung des Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) verfasst und zur Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Landtag NRW am 15.12.2017 eingereicht. Die Gesetzesänderung sieht u.a. die Streichung der Nachweispflicht für Umwelt- und Sozialstandards vor. Damit verliert die öffentliche Hand an Glaubwürdigkeit, sich für die Einhaltung internationaler Arbeitsrechte und Umweltstandards, auch im Sinne der Sustainable Development Goals konsequent einzusetzen. Der scheinbare Bürokratieabbau durch das sogenannte Entfesselungspaket I geht hier zu Lasten der arbeitenden Menschen in den globalen Lieferketten. Diie Stellungnahme lesen sie hier.

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Positionspapier zur nachhaltigen Beschaffung der Bundesländer

Logo AglDie von der Europäischen Union angestoßene Vergaberechtsreform, die im Frühjahr 2016 in deutsches Recht umgesetzt wurde, hat die nachhaltige öffentliche Beschaffung wirksam gestärkt. Die Unterschwellenvergabeordnung vom Februar 2017 wird auch zu Veränderungen in den Verwaltungsvorschriften über die Vergabe öffentlicher Aufträge in den Bundesländern führen. In ihrem Positionspapier „Menschen- und Arbeitsrechte schützen – verantwortliche Beschaffung auf Landesebene stärken!“ hat die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke nun aus zivilgesellschaftlicher Perspektive Mindestanforderungen für die anstehenden Revisionen der vergaberechtlichen Regelungen auf Länderebene formuliert. Den Link zum Download finden Sie hier.

Quelle: SKEW, Eine-Welt-Nachrichten, Nr. 190

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Agenda 2030: EU-Mitgliedstaaten setzen der Kommission eine Deadline

Die Europäische Kommission will die nachhaltige Entwicklung voranbringen. Entscheidender Hebel ist hierbei die Finanzpolitik. Weitere Informationen zu den Forderungen der Mitgliedstaaten an die europäische Kommission finden Sie hier.

Europäische kommission

Bildnachweis: Das Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel. (© AP)

Quelle: Rat für nachhaltige Entwicklung

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Erfordert der Klimawandel ein neues Asylrecht?

Neuseelands Regierung prüft, ob sie jedes Jahr hundert Menschen ins Land lässt, deren Heimat durch den Klimawandel bedroht ist – mit einem Extra-Visum. Ein Beispiel, das ausstrahlende Wirkung haben könnte.Weitere Informationen dazu, finden Sie hier.

Quelle: Rat für nachhaltige Entwicklung

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UNEP-Bericht zum derzeitigen Stand der weltweiten Klimaschutzbemühungen

Logo UN UmweltWenn die Staatengemeinschaft so weitermacht wie bisher, werden die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht erreicht. Selbst bei Einhaltung aller bisher von den Ländern vorgelegten Klimaschutzzusagen wird sich die Erdtemperatur um mindestens drei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erhöhen. Dies geht aus dem Bericht hervor, den das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) Ende Oktober 2017 vorgelegt hat. In dem Report werden auch konkrete Wege aufgezeigt, wie Länder kostengünstig Kohlendioxid einsparen können. So könnten erneuerbare Energien, mehr Energieeffizienz sowie Aufforstung und Vermeidung von Waldzerstörung bei geringen Kosten sogar Gewinne bringen. Weitere Informationen, finden Sie hier.

Quelle: SKEW, Eine-Welt-Nachrichten, Nr. 190

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Weltbildungsbericht der UNESCO

Logo Un EducationDie Welt ist noch weit vom Ziel einer Schulbildung für alle entfernt. Laut Weltbildungsbericht, den die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) am 24. Oktober 2017 vorgestellt hat, haben weltweit 264 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren keinen Zugang zu Bildung. Selbst bei den Kindern, die eine Schule besuchen, seien die Abschlussraten gering: Zwischen 2010 und 2015 lagen sie den Angaben zufolge im Grundschulbereich bei 83 Prozent, im unteren Sekundarschulbereich bei 69 Prozent und in der oberen Sekundarschulbildung bei nur 45 Prozent. Die Autorinnen und Autoren des Berichts rufen Regierungen weltweit dazu auf, das Recht auf hochwertige Bildung einzulösen. Weitere Informationen dazu, finden Sie hier.

Quelle: SKEW, Eine-Welt-Nachrichten, Nr. 190

Bildnachweis:https://en.unesco.org/gem-report/report/2017/accountability-education

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Hochrangige Stakeholder-Plattform für nachhaltige Entwicklung der EU

Die Europäische Kommission hat die insgesamt 30 Mitglieder für die Hochrangige Stakeholder-Plattform zur Weiterverfolgung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen benannt. Die Gruppe soll die Kommission bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele auf EU-Ebene unterstützen und beraten sowie ein Forum für den Austausch von guten Beispielen auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene bieten. Neben wenigen Einzelpersonen sind Nichtregierungsorganisationen und Verbände vertreten. Darunter sind von kommunaler Seite auch der Europäische Rat der Gemeinden und Regionen Europas „Council of European Municipalities and Regions“ sowie das Städtenetzwerk „Eurocities“. Weitere Informationen zu der Plattform finden sie hier.

Quelle: SKEW, Eine-Welt-Nachrichten, Nr. 190

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UN-Bericht zu den globalen Entwicklungszielen

Bild SDG Rad

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat am 17. Juli 2017 in New York den diesjährigen UN-Bericht zu den globalen Nachhaltigkeitszielen vorgestellt. Dem Bericht zufolge gibt es zwar Fortschritte bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, allerdings müsse mehr getan werden, um die Ziele auch bis 2030 zu erreichen. „Die Umsetzung hat begonnen, aber die Uhr tickt“, sagte Guterres. In den jährlich erscheinenden Bericht wird aufgezeigt, wie es weltweit im Kampf etwa gegen Hunger, Armut oder Klimawandel vorangeht. Dem aktuellen Bericht zufolge müssen noch immer 767 Millionen Menschen weltweit am Tag mit 1,90 US-Dollar auskommen, 793 Million Menschen hungern.

Zu dem Bericht geht es hier.

(Quelle: SKEW Eine-Welt Nachrichten, 21.08.2017)

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Menschen- und Arbeitsrechte schützen – verantwortliche Beschaffung auf Landesebene stärken!Logo Fairer handel

Die öffentliche Beschaffung ist ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Entwicklung. Zum einen verfügt die öffentliche Hand mit einem Anteil von mindestens 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes über einen wirksamen Hebel, um eine ökologisch und sozial verantwortliche Produktion voranzubringen. Zum anderen kommt der öffentlichen Hand eine Vorbildrolle für einen nachhaltigen privaten Konsum zu. Das vorliegende Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Netzwerke formuliert aus zivilgesellschaftlicher Perspektive Mindestanforderungen für die anstehenden Revisionen der vergaberechtlichen Regelungen auf Länderebene. Das vollständige Papier kann hier runtergeladen werden.

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Studiengebühren für ausländische Studierende in NRW?

Die neue Landesregierung in NRW plant für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland zukünftig Studiengebühren einzuführen. Im Koalitionsvertrag der neu gewählten Landesregierung findet sich ein Passus, der 3.000 Euro im Jahr für ein Studium in deutschland vorsieht. In der 10. Ausgabe der Reihe "agl-Dokumente" wird zunächst beschrieben, wer die Betroffenen dieser Studiengebühren sind, anschließend wird kurz der Ist-Zustand in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen skizziert. Dann werden entwicklungspolitische Argumente gegen Studiengebühren angeführt sowie einige gängige Fehlinformationen, die im öffentlichen Raum kursieren, widerlegt.

Das vollständige Papier kann hier heruntergelanden werden.

Wenn auch Sie Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger*innen kritisch beäugen, werden Sie aktiv und melden Sie sich bei uns!

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Neue Landesregierung möchte NRW-Gesetz zur fairen Beschaffung aufheben

Noch hat NRW deutschlandweit eine der fortschrittlichsten Regelungen zur Einhaltung von Umwelt- und arbeitsrechtlichen Standards beim Einkauf von Kommunen und Behörden. Doch die neue Landesregierung (CDU/FDP) hat im Koalitionsantrag angekündigt, das Gesetz wieder abzuschaffen, um die Wirtschaft zu „entfesseln“. Viele Vereine und Initiativen setzten sich für den Erhalt des Gesetztes ein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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RENN - Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien

Logo RENN

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Akteuren, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Ihre Themen sind so vielfältig wie die Akteure selbst. Allen gemein ist jedoch das Motiv einer Veränderung unserer Wirtschafts- und Lebensweise, damit auch nachkommende Generationen eine intakte ökologische, soziale und ökonomische Welt und Gesellschaft vorfinden.

Viele gute Projekte und Ideen sind entstanden, die im Kleinen wie im Großen wirken, sich aber in vielen Fällen nur langsam verbreiten. Um die Verbreitung und Vernetzung der Projekte und Akteure zu fördern, hat der Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) auf Bitten der Bundesregierung vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) zur Förderung vorgeschlagen.

Die RENN sind regional organisierte Informations- und Aktionsplattformen. Grundlage ihrer Arbeit sind die Sustainable Development Goals
Ihre zentralen Aufgaben sind:
•    Akteure vernetzen und gesellschaftlichen Dialog bündeln
•    Impulse für gesellschaftliche Transformation geben
•    Innovationen, Strategien, Projekte und Austausch von Ideen fördern
•    Informationsfluss zwischen Akteur*innen und Initiativen aus Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene stärken.
Für das Bergische Land ist die Netzstelle RENN.West verantwortlich. Diese wird getragen von der Landesgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. und Germanwatch e.V..

 

Logo LAG21
AnsprechpartnerInnen für RENN.west bei der LAG21 NRW e.V.
Marie Halbach | Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | +49 (0) 228 / 20717650  
Paul Froning | Studentischer Mitarbeiter | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | +49 (0) 228 / 20717652

Logo Germanwatch

 

Ansprechpartnerin für RENN.west bei Germanwatch e.V.
Daniela Baum | Referentin Bildung für nachhaltige Entwicklung | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | +49 (0)228 / 6049224

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Jobbörse für Geflüchtete

Die kostenlose JOBBÖRSE.de bietet in einer neuen Rubrik speziell Stellenangebote für Flüchtlinge an. Bisher sind bereits über 470 registrierte Geflüchtete mit unterschiedlichen Qualifikationen und notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeit auf der Plattform aktiv.

Geflüchtete finden auf der Webseite aktuelle Jobs und können zusätzlich ihr Bewerbungsprofil kostenlos eintragen. Die Website schickt dann regelmäßig geeignete Jobs die zum Bewerberprofil passen per Email an registrierte Bewerber.

Für Arbeitgeber wurden Informationen zu den wichtigen Fragen zum Thema „Ausbildung bzw. Beschäftigung von Flüchtlingen“ zusammengestellt, sodass sich interessierte Arbeitgeber über alle zentralen Aspekte bei einer Beschäftigung informieren können.

Zur Jobbörse.de geht es hier.

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Menschenrechte vor Profitstreben


Bild SpotlightDer Bericht „Spotlight on Sustainable Development 2017“ zeigt, dass Privatisierung und Macht von Unternehmen die Umsetzung der UN-Entwicklungsziele beeinträchtigen. Der am 13. Juli in New York vorgestellte Spotlight Report 2017 ist die bis dato umfassendste unabhängige Analyse der Umsetzung der Agenda 2030. Der 160-seitige Bericht wird von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gewerkschaften unterstützt, darunter auch die Friedrich-Ebert-Stiftung. Den Bericht finden Sie hier.

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SDG Action App

SDG Action App

Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones können sich mithilfe einer neuen App über die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen informieren. Neben einführenden Videos sowie allgemeinen Fakten und Zahlen zu den Nachhaltigkeitszielen bietet die App auch Aktionsvorschläge zur Umsetzung. Hier bekommen Sie viele spannende Anregungen für Projekte im Bergischen Land!  Zudem ist es möglich, sich über die App zu vernetzten. Finden Sie Mitstreiter*innen aus der Bergischen Region und darüber hinaus. So können Interessierte mit anderen Akteuren interagieren, eigene Projekte starten oder an Aktionen in der Nähe teilnehmen und diese mitgestalten. Die App „SDG in Action“ wurde von dem Netzwerk für Mobilfunkbetriebe GSMA und dem Project Everyone entwickelt und ist in Englisch, Spanisch und Französisch sowohl für Android als auch für IOS verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Neue Wissenschaftsplattform unterstützt Nachhaltigkeitsziele von Bundesregierung und Agenda 2030 

Logo DIE

Im Rahmen des 13. Forums für Nachhaltigkeit (FONA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde im Mai die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 im Beisein von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und dem Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Peter Altmaier, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Plattform wird von Dirk Messner als Co- Chair von SDSN Germany gemeinsam mit Partrizia Nanz (Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam) und Martin Visbeck (Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth) geleitet. Die Plattform wird Beiträge leisten, um besonders wichtige und schwierige Nachhaltigkeitsherausforderungen anzugehen.

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Neue SÜDWIND-Studie zur Rolle der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern

Kakaobauern und Kakaobäuerinnen in Westafrika, die von dem Erlös ihres angebauten Kakaos nicht leben können, Waldrodungen für Palmölplantagen in Indonesien oder Logo Südwindunmenschliche Arbeitsbedingungen auf den Bananenplantagen in Lateinamerika – zahlreiche Beispiele belegen, welch negative Auswirkungen das Streben der Privatwirtschaft nach andauernder Profitsteigerung verursachen kann. Gleichzeitig wirbt die Bundesregierung für mehr Investitionen von Privatbanken und Unternehmen aus Deutschland in arme Entwicklungsländer. Ein solches Engagement muss aber menschenrechtlichen und ökologischen Standards genügen, wie sie auch in Deutschland gelten. Mit der im Juli erschienenen Studie „Profit mit Nachhaltigkeit?“ weist SÜDWIND auf die Chancen und Risiken einer Kooperation mit der Privatwirtschaft zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Agenda 2030 hin. Sie steht hier zum Download bereit und kann hier oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

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UNICEF-Bericht zu Flucht und Migration von Kindern und Jugendlichen

Unicef logo

Die Zahl von Kindern und Jugendlichen, die weltweit allein als Flüchtlinge oder Migrantinnen und Migranten unterwegs sind, hat sich seit 2010 verfünffacht. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden in 80 Ländern etwa 300.000 unbegleitete und von ihren Eltern getrennte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren registriert. 2010 und 2011 waren es noch 66.000. Diese Zahlen gehen aus dem Bericht „A child is a child. Protecting children on the move from violence, abuse and exploitation“ des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen hervor. In seinem Bericht mahnt UNICEF internationale Vereinbarungen und Maßnahmen an, um diese Kinder und Jugendlichen vor Ausbeutung, Missbrauch und dem Tod zu bewahren.

Hier finden Sie die deutsche Zusammenfassung.

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Fair Fashion Guide Deutschland

Nachhaltige Mode ist attraktiv und benötigt Informationen: „Der Fair Fashion Guide ist ein Plädoyer für den Kleiderschrank der Zukunft und will dazu anregen, Mode mit gutem Gewissen zu leben.
Mit Interviews, Modestrecken und Tipps zum Nachstylen, in einer Bildsprache,
die der jungen Zielgruppe aus Magazinen vertraut ist, ohne diese kritiklos zu bedienen“,
sagt Chefredakteurin Friederike von Wedel. Der Modeführer weist auf
die wahren Kosten der Mode hin, stellt komplexe Lieferketten der Modeindustrie
dar und ermuntert dazu, den eigenen Konsum zu überdenken. Er erläutert Umwelt-
und Sozialsiegel und listet Internetportale auf, über die man öko-faire Kleidung
erhalten kann.

Zum Fair Fashion Guide gelangen Sie hier. femnet logo

 

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Deutscher Nachhaltigkeitsalmanach online veröffentlicht

Logo Rat für n

Der Almanach vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung zeigt anhand konkreter Projekte und Initiativen, wo der Wandel zu einer ökologischeren und sozialeren Gesellschaft vorankommt.

Den Link zum Download finden Sie hier.

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Studie zu den Zukunftsthemen in deutschen Kommunencsm aa c573177c50

Im Ausbau intelligenter Energieversorgung sehen die deutschen Kommunen zukünftig das bedeutendste Thema. Das geht aus der Studie „Was denken die deutschen Kommunen – Handlungsfelder heute und im Jahr 2030“ hervor. Neben der Ressourceneffizienz werden der Studie zufolge auch die Themen Mobilität, Energie, lokales Klima, Stadtentwicklung und Abfallwirtschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Für die Studie hatte die Initiative „Stadt:Denken“ des Verbandes Deutscher Ingenieure zusammen mit der Universität Hohenheim die mehr als 11.000 Kommunen in Deutschland zu den Herausforderungen heute und im Jahr 2030 befragt. 10,2 Prozent der Kommunen aller Gemeindegrößen beteiligten sich an der Befragung.

www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/fvt_dateien/VDI-Kommunalbefragung_Initiative-StadtDenken.pdf

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Image-Film zur fairen Beschaffung in Kommunen

Im Rahmen der Kampagne „Deutschland Fairgleicht“ gibt es einen neuen Film zur kommunalen fairen Beschaffung, der die Aktivitäten der Städte Aidlingen, Bremen und Dortmund porträtiert. Der 17-minütige Film lässt zahlreiche Expertinnen und Experten der Kommunen und der lokalen Zivilgesellschaft zu Wort kommen und bündelt viele hilfreiche Tipps und Informationen. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Film in Ihrer Arbeit nutzen und einsetzen können und den Link weiterverbreiten! Der Film kann mit und ohne Untertitel eingesehen werden und wird demnächst auch auf DVD vorliegen.

Zum Film

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Broschüre „Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung“ weed

Unter dem Titel „Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung“ hat die Organisation WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V. eine Argumentationshilfe für eine sozial und ökologisch verantwortliche Beschaffung in Berlin und anderswo herausgegeben. Die Broschüre enthält zahlreiche Argumente für einen nachhaltigen Einkauf der öffentlichen Hand und beantwortet Fragen rund um das Thema nachhaltige Beschaffung, zum Teil mit besonderem Fokus auf das Bundesland Berlin. Sie richtet sich auch an jene, die Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Ausschreibung integrieren möchten, aber denen noch die passenden Argumente und Lösungsstrategien fehlen. Die Publikation wurde mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin sowie der Servicestelle von Engagement Global erstellt.

http://www2.weed-online.org/uploads/weed_gute_gruende_fuer_nachhaltige_beschaffung.pdf

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Nordrhein-Westfalen: Handy-Aktion NRW

Handys sind aus unserem  Alltag nicht wegzudenken. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2016 etwa 25 Millionen neue Handys gekauft. Jedes HandyAktion Logo 3Gerät wird nur ca. 18 Monate genutzt und dann durch ein neues ersetzt. Die alten Mobiltelefone werden oft nicht fachgerecht recycelt, sondern landen, obwohl sie wertvolle Rohstoffe enthalten, in Schubladen oder im Hausmüll. Auf diese Problematik möchte die Handy-Aktion NRW  aufmerksam machen und fordert uns zum Handeln auf.
Zeigen auch Sie, dass es anders geht: Nutzen Sie Handys länger und starten Sie eine eigene Sammelaktion, beispielsweise in der Kirchengemeinde, der Jugendarbeit, der Schule oder an Ihrer Arbeitsstelle. Mit dem Erlös Ihrer Handy-Sammelaktionen werden Menschenrechtsprojekte von Brot für die Welt und der Vereinten Evangelischen Mission unterstützt.

Weitere Informationen und Materialien erhalten Sie hier.

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Nordrhein-Westfalen: Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst

csm QuifdLogo170 f86723c02eZwölf Monate lang Freiwilligendienst und ein Zuhause fern von Daheim: Das bedeutet Erlebnis, Einlassen, Zusammenarbeit, Lernerfahrung.

Das Eine Welt Netz NRW ist seit 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannte weltwärts-Entsendeorganisation.

Für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst bietet das Eine Welt Netz noch freie Stellen für 2017/18 an - Jetzt hier bewerben!

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Nordrhein-Westfalen: Studie „Good Practice Dortmund“ zu nachhaltiger Beschaffung

Das Büro newtrade nrw der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen stellte am 7. November 2016 die Studie „Good Practice Dortmund - Von der Optimierung kommunaler Vergabeprozesse zu einer nachhaltigen Beschaffung“ vor. In Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund wurde darin die nachhaltige Beschaffung der Kommune dokumentiert und in der Staatskanzlei Düsseldorf präsentiert. Ziel der Vorstellung war es, andere Kommunen zur Aufnahme und zur konsequenten Umsetzung von nachhaltiger Beschaffung zu ermutigen. Daher lud die Leiterin des newtrade nrw, Dr. Lale Akgün, zur Teilnahme an der Veranstaltung ein. Nach der Präsentation der Studie diskutierten verschiedene Vortragende mit dem Publikum über nachhaltige kommunale Beschaffung. Das Büro newtrade nrw unterstützt die nachhaltige Beschaffungspolitik von Landesbehörden, Kommunen, Hochschulen sowie von öffentlichen Einrichtungen im Allgemeinen. Dabei soll der institutionelle Konsum nach Nachhaltigkeitsaspekten ausgerichtet und entsprechend verändert werden. Weitere Informationen zur Studie gibt es in Kürze auf der Homepage des Büros newtrade nrw.


Info: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Büro newtrade nrw, Stadttor 1, 40190 Düsseldorf, Ansprechpartnerin: Angelika Kilian, Tel.: 0211/8553297, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.newtrade-nrw.de, www.bonnsustainabilityportal.de/?p=44915

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Nordrhein-Westfalen: Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat im Juni 2016 eine Nachhaltigkeitsstrategie für das Land beschlossen. Damit verpflichtet sich Nordrhein-Westfalen, die globalen Nachhaltigkeitsziele der im September 2015 verabschiedeten Agenda 2030 umzusetzen. Kern des Zukunftskonzepts ist ein Ziel- und Indikatorensystem für 19 zentrale Handlungsfelder, mit dem die Entwicklung jederzeit messbar ist. „Wir übernehmen Verantwortung für ein starkes NRW, und wollen auf dem Weg zu einem nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Land eine neue Stufe der Konkretisierung erreichen“, so der Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel. Schwerpunktthemen sind zum Beispiel der Klimaschutzplan, die Umweltwirtschaftsstrategie, die nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung, der demografische Wandel, der soziale Zusammenhalt und die nachhaltige Finanzpolitik. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie leistet die Landesregierung auch einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Begleitend zum Strategiedokument hat das statistische Landesamt NRW (IT.NRW) in Abstimmung mit allen Ministerien den 1. Bericht „Nachhaltigkeitsindikatoren NRW“ erarbeitet, der den Ausgangsstatus der nachhaltigen Entwicklung im Land umfassend darstellt. Ein 2. Indikatorenbericht soll 2018 vorgelegt werden, eine Fortschreibung der Strategie soll im Jahr 2020 erfolgen. Eine Pressemitteilung dazu finden Sie hier.
Info: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Referat IV B 4 - Entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Internationaler Standort Bonn, Internationaler Bericht, Stadttor 1, 40219 Düsseldorf, Tel.: 0211/8371327, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.umwelt.nrw.de

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Nordrhein-Westfalen: Neustart der Kampagne „Schule der Zukunft 2016-2020“

Anlässlich des Neustarts der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ finden derzeit in allen Regionen in Nordrhein-Westfalen Informationsveranstaltungen zur Kampagne statt. Auf diesen erhalten Interessierte nähere Informationen zur Anmeldung und darüber, was sie im neuen Kampagnendurchlauf erwartet. Des Weiteren erfahren interessierte Schulen, Kitas und deren Partner, welche Unterstützung sie durch die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW erhalten können. Die Veranstaltungen finden entweder in bereits erfolgreich ausgezeichneten Schulen oder bei außerschulischen Partnern statt. Hierdurch besteht die Möglichkeit, während der Teilnahme an der Veranstaltung Einblicke in die Arbeit vor Ort zu gewinnen. Weitere Informationen und der Flyer zu den Veranstaltungen, sind über diesen Link zu finden.

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Internetportal der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien

Im vergangenen Jahr wurde die Einrichtung von vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) auf den Weg gebracht. Mit Partnern aus allen 16 Bundesländern bilden sie ein regionales Netzwerk für nachhaltiges Handeln und gesellschaftliche Transformation. Dabei bieten sie Informationen zur nachhaltigen Entwicklung und zeigen Möglichkeiten zur Mitwirkung bei der Umsetzung an. Nachdem die meisten RENN offiziell ihre Arbeit aufgenommen haben, gibt es nun auch ein gemeinsames Internetportal, auf denen alle relevanten Informationen gebündelt werden.

Zum Internetportal geht es hier.

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Broschüre „Ich will‘s fair, ich kann nicht anders!“

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ soll Martin Luther 1521 vor dem Reichstag von Worms gesagt haben, nachdem er vier Jahre zuvor seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg angeschlagen hatte. In Anlehnung an Luthers Zitat und seine 95 Thesen hat das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen in Kooperation mit Brot für die Welt die Broschüre „Ich will‘s fair, ich kann nicht anders!“ mit 9+5 Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Fairness herausgegeben.

Den Download finden Sie hier.

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Arbeitshilfe für die europaweite öffentliche Beschaffung von Ökostrom

Öffentliche Auftraggeber haben ihre Beschaffung von Ökostrom im Wettbewerb und im Wege transparenter Vergabeverfahren vorzunehmen. Das Umweltbundesamt (UBA) hat 2003, 2006 und 2009 für Liegenschaften im Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums (BMUB) europaweit im offenen Verfahren Ökostrom ausgeschrieben. Dazu entwickelte das UBA mit dem BMUB das Konzept zur Beschaffung von Ökostrom weiter. Die daraus entstandene Arbeitshilfe liegt nun in aktualisierter Fassung vor. Darin wird erklärt, wie öffentliche Auftraggeber bei einer europaweiten Ausschreibung im offenen Verfahren vorgehen können. Außerdem stehen Muster-Vergabeunterlagen zur Verfügung.

Den Download zur Arbeitshilfe finden Sie hier.

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Broschüre zu "Nationalem Programm für nachhaltigen Konsum"

Die Bundesregierung hat am 24. Februar 2016 das von der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erarbeitete und mit dem Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz und dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegte Nationale Programm für nachhaltigen Konsum beschlossen. Darin legt die Bundesregierung dar, wie nachhaltiger Konsum gestärkt und ausgebaut werden soll. Die neue Broschüre „Nationales Programm für nachhaltigen Konsum – Gesellschaftlicher Wandel durch einen nachhaltigen Lebensstil“ informiert darüber, aus welchen Gründen wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten müssen und welche Wege wir hierzu einschlagen sollten.

Die Broschüre finden Sie hier.

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Glossar „Global nachhaltige Kooperationen“

Wenn Zivilgesellschaft und Hochschulen gemeinsam an Themen der globalen Nachhaltigkeit arbeiten wollen, entdecken beide Seiten immer wieder, dass die Kommunikation miteinander gar nicht so einfach ist. Gründe dafür liegen unter anderem in unterschiedlichen Strukturen, Zielsetzungen und Methoden sowie kommunikativen Hürden. Unter dem Titel „Global nachhaltige Kooperationen“ hat das forum für internationale entwicklung + planung (finep) ein Glossar herausgegeben, mit dem zivilgesellschaftliche Organisationen und Hochschulen ihre Verständigung verbessern können. In dem Glossar werden Fachbegriffe an der Schnittstelle von Hochschulen und Zivilgesellschaft und im Themenfeld globale Nachhaltigkeit beleuchtet und erklärt. Dazu gehören etwa Schlagworte wie „Transdisziplinarität“ und „Vulnerabilität“. Das Glossar kann kostenfrei bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.

Bezug: forum für internationale entwicklung + planung (finep), Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen, Karola Hoffmann, Plochinger Str. 6, 73730 Esslingen, Telefon 0711 932768-65, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.finep.org/files/glossar_global_nachhaltige_kooperationen.pdf

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Bund: Venro-Stellungnahme zur Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

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Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie ist das zentrale Instrument der Bundesregierung, um die Agenda 2030 mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen umzusetzen. Die Erwartungen der Zivilgesellschaft sind entsprechend hoch. Venro sagt zu den bisherigen Bestrebungen der Bundesregierung: "Ein Anfang, der nach mehr verlangt: Die Nachhaltigkeitsstrategie muss ehrgeizig umgesetzt und weiterentwickelt werden!" Eine ausführliche Stellungnahme von Venro finden Sie hier. 

 

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Bund: Fördermittel für weltweite Schulpartnerschaften 2017

Aus Mitteln des Auswärtigen Amts fördert der Pädagogische Austauschdienst (PAD) langfristig angelegte Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und internationalen Schulen. Dazu gehören die USA im Rahmen des German-American Partnership Program (GAPP), Israel und die Palästinensischen Gebiete, Staaten Ost-, Mittelost- und Südosteuropas sowie im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft (PASCH)“ Staaten in Afrika, Asien und der Golfregion. In begrenztem Umfang werden auch Schulpartnerschaften mit Mittel- und Südamerika, Ozeanien oder Kanada gefördert. Alle Informationen und Antragsformulare für solche Schulpartnerschaften 2017 hat der PAD auf der Website jeweils unter den einzelnen Programmen veröffentlicht. Zuschüsse für Begegnungen der Schüler/-innengruppen können bis zum 15. Dezember 2016 beantragt werden.


Info: Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz, Graurheindorfer Str. 157, 53117 Bonn, Tel.: 0228/5010, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kmk-pad.org/service/dokumentencenter/schulpartnerschaften-und-projekte-ohne-erasmus.html

 

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Neuer BIBB Förderschwerpunkt gestartet: Modellversuche zur Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung

Das Berufsinstitut für Berufsbildung (BIBB) fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aktuell zwölf neue Verbundprojekte, die im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015-2019) durchgeführt werden. Ziel der Förderung ist die nachhaltige Entwicklung strukturell in die berufliche Bildung zu verankern. Bei den BIBB-geförderten Modellversuchen liegen die Schwerpunkte zum einen bei der kaufmännischen Ausbildung und Entwicklung von domänenspezifischen Nachhaltigkeitskompetenzen im Ausbildungsbereich. Zum anderen liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung nachhaltiger Lernorte. Nähere Beschreibungen der einzelnen Modellversuche sind auf der Homepage des BIBB zu finden. Beide Schwerpunkte werden auf der Programmebene wissenschaftlich begleitet, um Konzepte zur Verankerung von nachhaltiger Entwicklung in der beruflichen Bildung zu bündeln und umzusetzen.
Info: Berufsinstitut für Berufsbildung (BIBB), Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn, Tel.: 0228/1070, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www2.bibb.de/bibbtools/de/ssl/33716.php, www.bibb.de

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Bund: Umweltgutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck etwa durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust sei so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen alleine nicht mehr bewältigt werden könne. Notwendig seien strukturelle Veränderungen etwa in der Landwirtschaft, bei der Energie und beim Wohnen. Damit die dringend notwendigen ökologischen Transformationen auch im Einklang mit dem sozialem Zusammenhalt und der ökonomischen Entwicklung erfolge, macht der SRU in seinem Gutachten anhand verschiedener Themenfelder deutlich, wie eine solche integrative Umweltpolitik gelingen kann. Der Sachverständigenrat berät die Bundesregierung seit nahezu 45 Jahren in Fragen der Umweltpolitik. Das Umweltgutachten „Impulse für eine integrative Umweltpolitik“ kann als Lang- und als Kurzfassung im Internet heruntergeladen werden.

www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_Umweltgutachten_HD.html

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Broschüre „Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt“

Umweltgerechtigkeit in der Stadtentwicklung ist ein relativ neues Thema in Deutschland. Doch zunehmend erfährt der Ansatz Beachtung in der Fachöffentlichkeit. Umweltgerechtigkeit nimmt die Zusammenhänge zwischen sozialer Lage, Umweltqualität und Gesundheit in den Blick mit dem Ziel, räumlich konzentrierte, gesundheitsrelevante Umweltbelastungen zu vermeiden oder zu vermindern und einen gerechten Zugang zu Umweltressourcen zu schaffen. In der Broschüre „Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit werden gelungene Strategien und Maßnahmen aus der Praxis vorgestellt, mit denen das komplexe Handlungsfeld Umweltgerechtigkeit in den Quartieren vorangebracht werden kann. Die guten Beispiele sollen als Anstoß und Anregungen für die Arbeit vor Ort dienen. Die Broschüre kann im Internet bestellt oder heruntergeladen werden.

www.bmub.bund.de/service/publikationen/broschueren-bestellen/?no_cache=1&tx_cpsbmubroschures_pi1%5BshowUid%5D=1081#broID-1081, www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/umweltgerechtigkeit_soziale_stadt_broschuere_bf.pdf

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Europa: Neues Bündnis „SDG Watch“ gegründet

Mitte Oktober 2016 haben sich 75 zivilgesellschaftliche Organisationen zum Bündnis „SDG Watch Europe“ zusammengeschlossen. Grund dafür ist die sdgwatchSicherstellung der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele – Sustainable Development Goals (SDG) – in der EU und ihren Mitgliedstaaten. Die zivilgesellschaftlichen Verbände von SDG Watch Europe wollen die EU dazu drängen, ihr Versprechen für eine bessere Zukunft einzulösen. Sie fordern daher, dass die EU eine starke und kohärente Strategie entwickelt, die einen konkreten Umsetzungsplan zur Erreichung aller Nachhaltigkeitsziele enthält. Um eine faire, inklusive, offene und nachhaltige Entwicklung für alle bis 2030 zu sichern, will SDG Watch Europe die Ursachen und nicht nur die Folgen aktueller Problematiken bekämpfen. Die Website von SDG Watch Europe informiert über die Mitgliedsorganisationen und die Aktivitäten des Bündnisses.
Info: SDG Watch Europe, Brüssel, Belgien, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.sdgwatcheurope.org, www.sdgwatcheurope.org/single-post/2016/03/22/Title-Title-2

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Europaweiter Wettbewerb - Fairtrade Towns

Die EU Kommission stellte im vergangenen Monat einen neuen Wettbewerb für faire Kommunen in Europa vor, der diese für besonderes Engagement zum fairen Handel auszeichnet. Was für eine spannende Plattform für deutsche Fairtrade-Towns, um enger mit Gleichgesinnten in Europa zusammenzuarbeiten! Die genauen Kriterien des Wettbewerbs werden in den nächsten Monaten definiert, die erste Runde des „Fair & Ethical Trade City Awards“ wird im Jahr 2018 erwartet.

Erfahren Sie hier mehr

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Jahrbuch 2016-2017 der Deutschen UNESCO-Kommission Deutsche UNESCO Kommission e.V. Bonn.svg


Die Deutsche UNESCO-Kommission informiert in ihrem neuen Jahrbuch über die Themen Bildung, Menschheitserbe, kulturelle Vielfalt und Wissen im Jahr 2016 und gibt einen Ausblick, wie die globale Nachhaltigkeitsagenda im UNESCO-Kontext in Deutschland im Jahr 2017 umgesetzt wird. Neben Berichten und Informationen über die Tätigkeit der Deutschen UNESCO-Kommission und den UNESCO-Akteuren in Deutschland enthält das Jahrbuch Fachbeiträge und Interviews zu aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der internationalen Zusammenarbeit im UNESCO-Netzwerk.

Zum Download des Jahrbuchs klicken Sie hier.

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UNDP-Bericht über die menschliche Entwicklung 2016 bericht menschliche entwicklung


In den letzten 25 Jahren sind zwar eine Milliarde Menschen aus der extremen Armut herausgekommen, diese positiven Entwicklungen erreichen aber nicht alle Gruppen in der Gesellschaft. Dies geht aus dem Bericht über die menschliche Entwicklung 2016 hervor, den das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) am 21. März 2017 vorgestellt hat. Dem Bericht zufolge sind Frauen besonders benachteiligt. Darüber hinaus bleiben Lesben, Schwule, Transgender und Transsexuelle sowie indigene Bevölkerungen, Menschen in ländlichen Gebieten, ethnische Minderheiten, Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge besonders häufig von Fortschritten ausgeschlossen.

Zum Download des Berichts klicken Sie hier.

 

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Weltwasserbericht 2017 zum Thema „Abwasser – die ungenutzte Ressource“


Wasser wird als Ressource immer knapper und damit auch immer wichtiger. Bereits heute leben 663 Millionen Menschen ohne sichere Wasserquelle inwasserbericht der Nähe ihres Zuhauses. Der Großteil des Wassers, das die Menschen verwenden, geht ungereinigt wieder zurück in die Natur. Das hat schwere Folgen für die Gesundheit und die Umwelt. Unter dem Titel „Abwasser – die ungenutzte Ressource“ befasst sich der diesjährige Weltwasserbericht der Vereinten Nationen damit, wie Abwasser aufbereitet, rückgewonnen und wiederverwendet werden kann. Der Weltwasserbericht wird jährlich durch die UNESCO und deren World Water Assessment Programme (WWAP) erstellt.

Die Kurzfassung finden Sie hier. Für weitere Informationen klicken Sie hier.

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 Datenblatt Entwicklungspolitik

Das "Datenblatt Entwicklungspolitik" will Ihnen neueste statistische Daten (veröffentlicht überwiegend von den UN und ihren Unterorganisationen) über weltweite Entwicklungen auf übersichtliche Weise verfügbar machen.

Zum Download klicken Sie hier.Strich700 2

Die OECD-Zahlen machen deutlich: Förderung von entwicklungspolitischer Bildungsarbeit in Deutschland insgesamt gestiegen, aber weiterer Ausbau notwendig

Das Faltblatt zu den Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit ist erschienen und zeigt, dass trotz Etat-Erhöhungen der Bundesregierung für den Bereich im Jahr 2016 eine stärkere Förderung der entwicklungspolitische Bildungsarbeit notwendig ist, um die gewünschte Quote von drei Prozent der Gesamtausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) zu erreichen.

Der World University Service (WUS) stellt in seinem jährlichen Faltblatt die aktuellen Daten zu den Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit zur Verfügung. Laut Empfehlung des United Nations Development Programme (UNDP) sollen die Ausgaben in diesem Bereich bis zu drei Prozent der Gesamtausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) betragen. In Deutschland liegt der Wert laut Berechnungen der OECD bei 0,64 Prozent der ODA-Ausgaben. In der Gesamtaufstellung liegt Deutschland damit an neunter Stelle von insgesamt 25 Ländern. Die Zahlen machen deutlich, dass in Deutschland und vielen anderen Ländern die Ausgaben für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit wesentlich ausgebaut werden müssen.

„Die Erhöhung des Etats des Bundesregierung auf 35 Mio. Euro im Jahr 2016 ist eine sehr positive Entwicklung“, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des WUS. „Der weitere Ausbau der Angebote im Globalen Lernen und die Bereitstellung zusätzlicher Mittel sind aber weiterhin notwendig und sinnvoll, zum Beispiel für die Informationsarbeit zu den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die nun bereits vor einem Jahr verabschiedet worden sind. Die Stärkung der entwicklungspolitischen Bildung dient nicht nur dem Ziel, die Agenda 2030 breiter in die Öffentlichkeit zu tragen, sondern ist selbst unter Punkt 4.7 der Agenda als Ziel festgeschrieben“.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde im September 2015 von allen Ländern der Vereinten Nationen verabschiedet und gilt gleichsam für die Länder des Globalen Nordens und des Globalen Südens. Die Ziele der Agenda 2030 berücksichtigen alle Aspekte der Nachhaltigkeit und legen Grundsteine für weltweite Transformations- und Veränderungsprozesse. Die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit verfolgt das Ziel, die aktive Beteiligung an einer sozial gerechten Gesellschaft in der globalisierten Welt zu fördern, globale Zusammenhänge aufzuzeigen und zu verantwortungsvollem Handeln zu motivieren. Aus diesem Grund ist sie ein wertvolles Mittel, die Erreichung der Ziele der Agenda 2030 zu unterstützen.

In Deutschland widmet sich die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim WUS mit ihren Publikationen sowie mit ihrem Internetportal der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit. Sie stellt eine Schnittstelle zwischen Bund, Ländern, Europäischer Union, Bildungseinrichtungen und NRO dar und stärkt und unterstützt die Vernetzung von Akteuren in der Informations- und Bildungsarbeit (www.informationsstelle-nord-sued.de).

Das aktuelle Faltblatt ist unter www.wusgermany.de/de/globales-lernen/informationsstelle-bildungsauftrag-nord-sued/publikationen/ausgaben-bildungsarbeit zu finden.

Mehr zum Thema Globales Lernen erfahren Sie unter: www.globaleslernen.de 

Für Rückfragen steht Ihnen Stefanie Heise (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

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