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Was bedeutet Fairer Handel?

Der Faire Handel steht für gerechtere Handelsbeziehungen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und garantierte Mindestpreise. Diese verbessern die Lebensgrundlage von Kleinbauern und sichern ihre Existenz. Durch Fairen Handel profitieren Landwirte und Arbeiter mit ihren Familien. Neben der Verbesserung der Lebensverhältnisse werden Investitionen in Bildungs- und Sozialprogramme in Frauenförderung und Kleinkreditprogramme geleistet.
 
Der Faire Handel ist im Aufwind: die klassischen Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee und Schokolade behaupten sich auf dem Markt und viele neue – Kleidung, Blumen, Kosmetik, Holz – sind in den letzten Jahren dazu gekommen. Trotz Wirtschaftskrise wächst der Marktanteil fair gehandelter Produkte rasant. In Deutschland gewinnt der Faire Handel kontinuierlich an Bedeutung. Rund drei Millionen Kundinnen und Kunden kaufen jährlich in über 30.000 Geschäften und 800 Weltläden fair gehandelte Produkte ein.

 

Wichtige Kriterien von Fairem Handel

  • Preise, die meist über dem Weltmarktniveau liegen 
  • Zahlung von Aufschlägen (Fairhandelsprämie) für soziale Investitionen 
  • Vorfinanzierung 
  • langfristige Lieferbeziehungen 
  • Transparenz 
  • Gute und sichere Arbeitsbedingungen 
  • Aktive Unterstützung 
  • umweltfreundlicher Produktionsmethoden 
  • Mitsprache, Dialog 
  • Besondere Förderung von Frauen 
  • Hohe Qualität der Ware 

Weitere Informationen hier nachlesen.

Überwacht und überprüft wird die Einhaltung der Kriterien durch Organisationen wie zum Beispiel FLO Cert. Mehr zu Inspektion und Zertifizierung.

Faire Woche 2018 - Klimawandel geht uns alle an!

Logo Faire Woche 2018

Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Sie fand 2001 zum ersten Mal statt und wird seit 2003 jedes Jahr in der zweiten Septemberhälfte durchgeführt. Die Faire Woche 2018 findet vom 14. bis 28. September zum Thema "Fairer Handel und Klimawandel" statt. Die Faire Woche informiert bei ihren jährlich 2.000 bis 2.500 Veranstaltungen über den Fairen Handel in Deutschland und weltweit. Weitere Informationen und Aktionsideen zu der Fairen Woche 2018 finden Sie hier.

Wenn auch Sie Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Woche durchführen möchten, wenden Sie sich gerne an die Eine-Welt-Regionalstelle. Diese unterstüzt Sie gerne!

Interview zu Fairtrade-Zertifizierung

Logo FlocertWie genau funktionieren eigentlich Zertifizierung und Kontrolle bei Fairtrade? Rüdiger Meyer, Geschäftsführer der Zertifizierungsgesellschaft Flocert, erklärt alles ganz genau! Erfahren in dem Interview mit ihm, wie ein Audit abläuft, welche Standards dabei überprüft werden und welche Unterstützung die Produzentenorganisationen erhalten. Zu dem Interview gelangen Sie hier.

Der Siegel-Dschungel

fairtrade siegel 250 152 minMittlerweile gibt es eine Vielzahl von „fairen“ Siegeln und es werden täglich mehr. Siegel ist jedoch nicht gleich Siegel. Sie stehen für unterschiedliche Ansätze, Kriterien und auch die Art und Weise, wie die Einhaltung überprüft wird, unterscheidet sich.

Finden Sie faire Produkte ganz einfach hier.
Bildquelle: Trans Fair e.V. 
 

Fairtrade-Mythen im Faktencheck

Immer wieder kursieren Mythen über Fairtrade: Der Anteil an fairen Zutaten in den Fairtrade-Produkten sei zu gering oder die Mehrerlöse aus dem fairen Handel kämen gar nicht bei den Produzentinnen und Produzenten an. Bei der Fülle der zum Teil widersprüchlichen Informationen über den fairen Handel ist es gar nicht so einfach, immer den Überblick zu behalten.

Transfair e.V. hat deswegen auf einer Homepage eine neue Rubrik eingerichtet: Fairtrade-Mythen im Fakten-Check. Hier klären sie darüber auf, was den Tatsachen entspricht und was nicht. Der erste Mythos lautet: „Fairtrade-Produkte bestehen nur zu 20 Prozent aus fair gehandelten Zutaten.“ Warum das falsch ist, können Sie hier nachlesen.

 

Auf dem Weg zur Fairen KITA

„FaireKITA“ ist ein Projekt des Netzwerks Faire Metropole Ruhr für Kindertagesstätten, Kindergärten, Elterninitiativen und Familienzentren. Globales Lernen kann schon im Kindergarten beginnen. Kinder können lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft haben. Ein Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen Teilen der Welt, die z. B. Baumwolle für unsere T-Shirts anbauen, kann helfen die Welt zu verstehen.

Hier finden Sie das Faltblatt als pdf-Download.

 

Mehr Informationen und Bewerbungen:

Projekt FaireKITA - Informationszentrum 3. Welt Dortmund e. V.

Jasmin Geisler

Schürener Straße 85, 44269 Dortmund

Tel. 02 31 - 28 66 20 61

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.faire-kita-nrw.de

 

Lies dich Fair!

Bleiben Sie informiert über den Fairen Handel auf www.weltundhandel.de

 

 

Leitfaden zum sozialgerechten Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung

Die Berücksichtigung von Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und Kriterien des Fairen Handels beim Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung waren Thema eines gemeinsamen Pilotprojektes der Christlichen Initiative Romero und der Stadt Dortmund. In dem nun erschienenen Praxisleitfaden zum Projekt finden andere Kommunen und Beschaffungseinrichtungen konkrete Vorschläge sowie Musterleistungsverzeichnisse und Mustertexte. Insbesondere die Vertragsbedingungen und Bietererklärungen mit der Verpflichtung zu zielführenden Maßnahmen oder die Verpflichtung zur Vorlage eines glaubwürdigen Nachweises zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen können von Kommunen, die sozial verantwortlich hergestellte Dienst- und Schutzkleidung einkaufen möchten, genutzt werden. Darüber hinaus bietet der Leitfaden auch Mustervorlagen für den Einkauf von Textilien aus Fairem Handel. Der Leitfaden wurde von der Europäischen Union und Engagement Global finanziert und kann im Internet bestellt oder heruntergeladen werden.

Bezug: Christliche Initiative Romero (CIR), www.ci-romero.de/bestellen, www.ci-romero.de/fileadmin/media/Beschaffung/2016_praxis_leitfaden_sozial_gerechter_einkauf_1_aktiv.pdf