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Nachhaltige Schülergenossenschaften fördern Globales Lernen und sind gleichzeitig Lernorte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Sie nehmen wirtschaftliche, ökologische und soziale Zusammenhänge in den Blick, bereiten Schüler/innen auf die Arbeitswelt vor und bieten ihnen einen konkreten Aktionsraum für Partizipation und freiwilliges Engagement.

Die Idee:

  • Junge Menschen entwickeln nachhaltige Geschäftsideen, 
  • geben sich eine Satzung, wählen Vorstand und Aufsichtsrat und sind für den Erfolg ihrer Firma selbst verantwortlich.
  • Schüler/innen übernehmen durch ihr Handeln Verantwortung für eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft und lernen dabei selbstständig und vorausschauend zu handeln.
  • Dabei erkennen sie den Wert nachhaltigen Wirtschaftens, das die Förderung der Mitglieder in den Vordergrund stellt.
  • Es werden nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen entwickelt, die sowohl schulintern als auch außerhalb der Schule vertrieben werden können.

Gute Ansätze und zahlreiche Kooperationen zwischen Schulen und Genossenschaften gibt es in NRW viele.

Die Welle der nachhaltigen Schülergenossenschaften schwappt nun auch ins Bergische Land über.

Von der selbstproduzierten Schokolade über die Sensibilisierung für fairen Handel, den Anbau und Vertrieb von lokalen Produkten bis hin zu Serviceleistungen von Jung für Alt und der Instandhaltung schuleigener Computer - Die bergischen Schülergenossenschaften „Naschwerk eSG“ der Realschule Waldbröl, „Bio-Scharf eSG“ der Gesamtschule Reichshof, die Lindlarer Schülergenossenschaft und die Schülergenossenschaft "Young Generation Computerservice" aus Leverkusen verfügen über junge Expertise mit einem nachhaltigen Konzept.

Dieses Modell überzeugte nun auch das Bergische Kolleg Elberfeld, die Sparkasse und die Allgemeine Baugenossenschaft eG in Wuppertal. Mit der Vorbereitung der Eröffnung eines Schulkiosk und dem Verkauf fairgehandelter Produkte und der Gründung einer Schülergenossenschaft möchten sie sich unter anderen für eine bessere Bezahlung der Rohstofflieferanten einsetzen und für fairen und nachhaltigen Konsum sensibilisieren. Es liegt nahe, dieses junge Engagement mit anderen entwicklungspolitisch engagierten Akteuren - zum Beispiel den Eine-Weltläden - zu verbinden und Synergien vor Ort zu schaffen.

Auch an dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) in Remscheid ensteht nun gemeinsam mit der Volksbank im Bergischen Land eine nachhaltige Schülergenossenschaft.  Die jungen Unternehmer*innen werden künftig neue, gesündere und faire Lebensmittel am schuleigenen Kiosk, dem Tante EMA-Laden verkaufen. Weiter möchten die Schüler*innen dafür sorgen, dass die EMA grüner wird, indem unter anderem Hochbeete angelegt werden. Die Schülergenossenschaft möchte so künftig einen großen Beitrag leisten, die Schule zu einem Wohlfühlort zu machen.

„Eine Vision ist es, in jeder Stadt im bergischen Land eine nachhaltige Schülergenossenschaft ins Leben zu rufen und gemeinsam mit KURS 21 ein Schülerfirmen-Netzwerk bergisches Land aufzubauen“. erklärt Volker Beckmann, Landeskoordinator für Schülergenossenschaften im Auftrag des Schulministeriums sowie Vorstand des (F)lair Weltladens Lüttringshausen . 

Sie möchten mehr erfahren oder eine nachhaltige Schülergenossenschaft mit auf den Weg bringen?

Dann melden Sie sich bei Volker Beckmann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen

http://www.schuelergeno.de/schuelergenossenschaften/startseite.html