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Die Fachstelle für Empowerment und Interkulturelle Öffnung

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Die Fachstelle für Interkulturelle Öffnung und Empowerment ist Teil des Eine-Welt-Promotor*innen Programms in Nordrhein-Westfalen.

Als Fachpromotorinnen für Empowerment und interkulturelle Öffnung unterstützen Tina Adomako und Naima El Hasbouni, Communities bei der Planung und Durchführung von Empowerment Days (E-Days) und setzen sich für die interkulturelle Öffnung der entwicklungspolitischen Aktivitäten in NRW ein.

Die regional ausgerichteten E-Days sind ein bewährtes Instrument zur Aktivierung, Vernetzung und Qualifizierung von Migranten(selbst)organisationen und entwicklungspolitischen Initiativen oder Vereinen. Von der Idee über die Realisierung bis zur Nachbereitung eines E-Days stehen die Fachpromotorinnen den Initiatoren zur Seite.

Mit der Webseite www.diasporanrw.net und einem Newsletter berichten die Promotorinnen zudem regelmäßig über ihre Aktivitäten und die ihrer Partner sowie Träger und teilen Interessantes aus der Diaspora der Einen Welt mit Interessierten.

diaspora nrw

 

Zu der Website DiasporaNRW.net und Newsletteranmeldung geht es hier.

 

Die Fachstelle ist angesiedelt im Forum für soziale Innovation in Solingen. So kann ein enges Zusammenspiel der Fachpromotorinnen und der Regionalpromotorin für das Bergische Land gelingen.

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 Wenn auch sie Interesse an den Unterstützungsangeboten der Fachstelle haben, wenden Sie sich sehr gerne an die Promotorinnen!

naimaNaima El Hasbouni
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Fon (0212) 2 30 79 89
Mobil (01761) 2 30 78 33

 

 

 

 

 

 

tinaTina Adomako
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Fon (0212) 2 30 79 89
Mobil (01761) 2 30 78 35

 

 

 

 

Die Promotorinnen für Empowerment und Interkulturelle Öffnung stellen sich vor

Die Eine-Welt-Regionalstelle befragte die Promotorinnen, die ebenfalls im Forum für soziale Innovation in Solingen angesiedelt sind, womit die Fachstelle sich konkret beschäftigt und welche Anknüpfungspunkte es im Bergischen Land gibt.

Was sind die Aufgaben der Fachstelle „Empowerment und Interkulturelle Öffnung“?
In vielen Köpfen der Mehrheitsgesellschaft ist die Befürchtung verankert, dass Zugewanderte nicht die gleichen Werte teilen, (Stichwort: andere Kultur, andere Religion) wie sie. So wird die Zuwanderung häufig als Problem gesehen. Interkulturelle Öffnung bedeutet daher für mich beide Seiten zu öffnen. Sowohl die „weiße“ Mehrheitsgesellschaft als auch die migrantischen Communities müssen aufeinander zugehen, Dialoge miteinander führen, Berührungsängste abschaffen. Inter-kulturelle Öffnung bedeutet auch, die Ver-dienste der Migranten zu sehen, ihre Res-sourcen und Expertisen zu nutzen.
 
Was bietet ihr Akteuren aus dem Bergischen Land an?
Das Angebot richtet sich an alle Aktive und Interessierte in NRW gleichermaßen. Das heißt natürlich auch an Akteure im Bergi-schen Land. Zu unseren Angeboten gehören zum einen die Initiierung von „Empowerment Days“ und zum anderen die Betreuung der Homepage www.DiasporaNRW.net
 
 Was genau möchtet ihr mit diesen Empowerment Days erreichen? empowerment day
 Eines unserer erfolgreichen Tools sind die Empowerment Days, in Akteurskreisen auch einfach als E-Days bekannt. Diese E-Days werden seit vielen Jahren 5 – 6 Mal im Jahr an wechselnden Standorten veranstaltet. Die E-Days dienen dazu, das entwicklungspoliti-sche Engagement engagierter Migrantenor-ganisationen sichtbar zu machen und sie zu vernetzen. „Empowerment“ steht in den E-Days auch deswegen im Vordergrund, weil Akteure aus den Migrantenorganisationen sowohl in der Vorbereitung der E-Days als auch am Tag selbst als Referenten eine tra-gende und gestaltende Rolle spielen.
 
Ein weiteres Angebot ist die Homepage www.DiasporaNRW.net. Was ist das Ziel eurer Homepage und an wen richtet sie sich?

diaspora nrw
Die Seite ist eine Plattform, die Diaspora-Interessierte und entwicklungspolitische Akteure und Organisationen aus der Diaspora zusammenführt und über Aktivitäten berichtet, um das Engagement sichtbar zu  machen. Darüber hinaus veröffentlichen wir Beiträge, die einen thematischen Bezug haben. Das können Rezensionen von interessanten Fil-men oder Buchneuerscheinungen sein. Auch Veranstaltungen werden angekündigt. Eine wachsende Akteurskarte zeigt zudem, wer in NRW wo aktiv ist. Last but not least veröf-fentlichen wir einen kostenlosen Newsletter mit aktuellen Terminen, Tipps und Berichten. Da freuen wir uns natürlich auch über neue Abonnent*innen aus dem Bergischen Land.  
 
Was wünscht ihr euch für eure Arbeit im Bergischen Land?
Wir freuen uns, wenn sich entwicklungspoli-tisch aktive Migrantenselbstorganisationen und Diasporaorganisationen aus der Region bei uns melden und sich in die DiasporaNRW-Akteurskarte eintragen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.  So viele Migrant*innen engagie-ren sich in den unterschiedlichen Bereichen. Trotzdem wird in der Mainstream-Berichterstattung nach wie vor überwiegend im Kontext von „Probleme“ oder „Hilfebe-dürftigkeit“ über sie berichtet. DiasporaNRW will zeigen, dass es auch viele positive Bei-spiele gibt.